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25.04.2015

Das ist zu grob

Von der unerreichten Einheit der Widersprüche: Schönbergs »Moses und Aron« an der Komischen Oper Berlin

Von Kai Köhler
Der Widerspruch ist religiös und gleichzeitig allgemein. Moses wird berufen, dem jüdischen Volk die Idee eines »einzigen, ewigen, unsichtbaren und unvorstellbaren Gottes« zu vermitteln. Er wehrt sich: zu alt, zu schwach, ihm fehlten die Worte. Da sei aber doch sein Bruder Aron, versichern ihm die Stimmen Gottes – Aron könne überzeugen. In der Tat ist Aron ein begnadeter Tribun. Es gelingt ihm, Wunder vorzuzeigen. Durch sinnliche Zeichen gewinnt er die zweifeln...

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