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21.03.2015

Die Neuordnung des Materials

Von der Wahnwitzigkeit des Anspruchs und dem zärtlichen Respekt für das Dokument: Nachruf auf den Ausnahmekünstler Peter Voigt

Von Grit Lemke
Gern erzählte Peter Voigt, wie er zum Film kam: Ein junger Mann, der 1959 an die Tür des Dresdner DEFA-Studios für Trickfilme klopft mit dem Begehr, das Kommunistische Manifest zu verfilmen. Man steckte ihn erst einmal in den Zeichensaal. Statt der Befreiung der Menschheit, so musste er feststellen, wurde hier die Frage diskutiert, ob sich ein Teddy im Weltraum die Zähne putzt (man war auf Kinderfilme spezialisiert). Die Wahnwitzigkeit des Anspruchs aber hat den Man...

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