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13.03.2015

Aufs falsche Pferd gesetzt

Die Bilanzen von E.on und RWE leiden unter Fehlentscheidungen der Konzerneigner und Manager. Und am zu langen Festhalten an Kohlekraftwerken

Von Wolfgang Pomrehn
Die Stromgiganten E.on und RWE haben Mitte der Woche ihre Geschäftsberichte vorgelegt. Erwartungsgemäß sind die Bilanzen für die Aktionäre alles andere als erbaulich. Besonders bei E.on ist das Ergebnis geradezu verheerend. Mit 3,13 Milliarden Euro schreibt der Konzern einen der größten Verluste seiner Geschichte. Unmittelbare Ursache sind enorme außerplanmäßige Abschreibungen. Der Gewinn vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen fiel neun Prozent niedriger als im Vorj...

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