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07.03.2015

Eingeweihte Antiquarin

NSU-Prozess: Eine süddeutsche NPD-Funktionärin soll gewusst haben, wo die »Bombenbastler« waren. Sie gab zu auffälliger Zeit ihr Parteiamt auf. War sie V-Person?

Von Claudia Wangerin
Dem Jahrgang nach könnte Edda Schmidt die Mutter des mutmaßlichen NSU-Kerntrios sein: Auf Fotos wirkt sie bieder, die 66jährige Antiquarin aus Bisingen in Baden-Württemberg passt äußerlich kaum zu dem subkulturellen Neonazimilieu, das Uwe Mundlos, Uwe Böhnhardt und Beate Zschäpe nach ihrem Untertauchen in Chemnitz versteckte. Die damals Anfang 50jährige NPD-Frau bestreitet auch, diese Personen jemals kennengelernt zu haben – sie hatte aber zumindest Kontakt zu...

Artikel-Länge: 5786 Zeichen

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