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05.03.2015

Riesas etwas anderer SPD-Genosse

Udo Röhl kämpft für Flüchtlinge und eckt in der eigenen Partei an

Von Ralf Richter
Die SPD in Sachsen: Es gibt sie selten, wenn dann aber an exponierter Stelle. Obwohl vom Volk kaum gewählt, regiert die Partei nun sogar mit der CDU den Freistaat. 60 Kilometer weiter in der einstigen Industriestadt Riesa sieht die Lage anders aus – dort erreichten die Genossen bei den letzten Kommunalwahlen keine zehn Prozent mehr und führen mit gerade drei Stadträten ein Mauerblümchendasein. Inzwischen erregt Riesas neuer SPD-Chef, Udo Röhl, mediale Aufmerks...

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