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26.02.2015

»An einem Strang gezogen«

Zwölf Millionen Euro mehr im Jahr: Als »Träger der auswärtigen Kulturpolitik« wird der Staatssender Deutsche Welle nun doch nicht kaputtgespart. Ein Gespräch mit Ursula Koll.

Interview: Gitta Düperthal
Ursula Koll ist Personalratsvorsitzende der Deutschen Welle in Bonn, die dort ihren Hauptsitz hat und auch in Berlin vertreten ist. Anfang der Woche hieß es noch, der steuerfinanzierte Sender Deutsche Welle (DW), der weltweit in 30 verschiedenen Sprachen Nachrichten verbreitet, solle kaputtgespart und Personal abgebaut werden. Plötzlich scheint das Vorhaben vom Tisch und Geld wieder vorhanden. Wie konnte das erreicht werden? Am vergangenen Montag hatten wir noch ein...

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