09.02.2015
»Was uns heute fehlt, ist die kritische Utopie«
Ein Gespräch mit dem Verleger Gerd-Michael Rose über die aktuelle Situation der Science-Fiction-Literatur
Von Gerd Bedszent
Wie sind auf die Idee gekommen, einen Verlag zu gründen?
Ich habe mich immer für Bücher interessiert. In den 1980er Jahren entdeckte ich Herbert G. Wells. Damals waren in der DDR nur der Roman »Die Zeitmaschine«, ein Erzählungsband und einzelne Geschichten erschienen. Also übersetzte ich die »Sea Lady« und andere Texte, bastelte (sehr laienhaft) daraus meine ersten Bücher. 1997 folgten handgefertigte Neuausgaben von Michael Szameit und Horst Müller. Reprints einiger...
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