27.01.2015
Anachronistische Liebhabereien
Bei Navel regnet es Glasscherben und Fuzz-Rock
Von Frank Schäfer
»As far as I can see / the road is empty«, greint Jari Antti, Sänger, Gitarrist und Mastermind von Navel, mit seiner dünnen Telefonstimme gleich zu Beginn ihres neuen Albums. Es heißt nicht umsonst »Songs of Woe« und enthält eine Sammlung von klassischen Bluesgeschichten, Klagen und elegischen Bittgesuchen an die Geliebte.
So räudig, wie das lyrische Ich sich fühlt, klingt auch die Band aus dem Schweizer Jura wieder einmal. 2008 hatten Navel mit ihrem Hybrid aus Noi...
Artikel-Länge: 3970 Zeichen


