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24.01.2015

»Man wollte den DDR-Anwalt draußen haben«

Ein Gespräch mit Ralph Dobrawa. Über die Auschwitz-Prozesse in der BRD in den sechziger Jahren und die Rolle des zweiten deutschen Staates und dessen Nebenklagevertreters Friedrich Karl Kaul

Von Robert Allertz
Am 20. Dezember 1963 begann in Frankfurt am Main ein Strafverfahren gegen 22 SS-Angehörige. Es sollte als erster Auschwitzprozess in die Geschichte eingehen. Im Kino lief jüngst der Spielfilm »Im Labyrinth des Schweigens«, der dessen Vorgeschichte ausleuchtet. Noch nie zuvor wurde in einem bundesdeutschen Streifen die massive Ablehnung der Auseinandersetzung mit den Nazis und ihren Verbrechen gezeigt wie hier. Politik, Justiz, Polizei und andere Institutionen der Ad...

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