08.01.2015
Atommüllbergung hintertrieben
Initiativen werfen Strahlenschutzamt Verzögerungstaktik bei Räumung der Asse vor
Von Reimar Paul
Offiziell gilt nach wie vor die Zusage des Bundes, dass die radioaktiven Abfälle aus dem Atommüllager Asse im niedersächsischen Landkreis Wolfenbüttel geborgen werden sollen. Ein Optionenvergleich des Bundesamtes für Strahlenschutz (BfS), das die marode Grube seit 2009 betreibt, hatte ergeben, dass die Räumung die sicherste Stillegungsvariante ist. Doch es mehren sich Zweifel an der Bereitschaft aller Akteure, die zumindest teilweise verrosteten Fässer an die Oberfl...
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