06.01.2015
Alle mischen mit
Globalisierungsideologien und Theorien vom »Empire« sind zur Darstellung mondialer Verhältnisse ungeeignet. Die geopolitische Ökonomie zeichnet ein genaueres Bild von der multipolaren Welt.
Von Radhika Desai
Radhika Desai ist am 10. Januar Gast der XX. Internationalen Rosa-Luxemburg-Konferenz. Ihr Thema sind Kriege und Macht aus globaler Perspektive. Desai arbeitet am Institut für Politikwissenschaften an der Universität Manitoba in Winnipeg/Kanada. Ihre Schwerpunkte sind die globale politische Ökonomie sowie die gegenwärtigen politischen Verhältnisse in Großbritannien und Indien.
In ihrem aktuellen Buch über geopolitische Ökonomie untersucht sie die historische Entwick...
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