29.12.2014
Erdöl statt Fisch
Nach Unfällen und der alltäglichen Verschmutzung des Meeres ist die Küste vor Rio de Janeiro ein unwirtlicher Ort
Von Norbert Suchanek/Rio de Janeiro
Blaues Meer, das unter gleißender Sonne glitzert. Bunte Fischerboote aus Holz schaukeln sanft auf den Wellen. Dutzende Silberreiher haben die Boote als Rastplatz besetzt. Am Horizont ahnt man Berge und die Skyline Rio de Janeiros. Es gibt wohl kaum einen besseren Ort in der Metropole als hier im Schatten der Seemandelbäume am Praia das Pedrinhas, um frisch gefangene, mit Maniok panierte und frittierte Sardinen plus Cachaça aus Minas zu genießen und den Rest der Welt...
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