10.12.2014
Bush dankt fürs Foltern
Schlafentzug, Schläge, sexuelle Gewalt: USA fürchten Reaktionen der Welt auf Bekanntwerden von »Verhörpraktiken« der CIA. Expräsident lobt Geheimdienstmitarbeiter
Von Knut Mellenthin
Der US-Senat hat am Dienstag zum ersten Mal öffentlich einen Bericht über die Misshandlung und Bedrohung von Gefangenen durch die CIA im Zuge des »Krieges gegen den Terror« vorgelegt. Die Aufregung in den Vortagen war groß und steigerte sich bis zur Hysterie (jW berichtete). Republikanische Politiker verteufelten das Vorhaben als »grob fahrlässig«, »unverantwortlich« und »gewissenlos«. Die Senatoren Marco Rubio und Jim Risch behaupteten gar, ohne konkrete Beispiele ...
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