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09.12.2014

Aufbruch in den Niedergang

Im Dezember hielt die SED ihren Sonderparteitag ab, tauschte ihre Führung aus und benannte sich in SED-PDS um. Das Bekenntnis zum Fortbestand der DDR war nach kürzester Zeit Makulatur

Von Gregor Schirmer
Der turnusgemäße XII. Parteitag der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands (SED) hätte im April 1991 stattfinden sollen. Erich Honecker, Generalsekretär des Zentralkomitees (ZK) der SED, ließ den Termin um ein Jahr auf den 15. bis 18. Mai 1990 vorverlegen. Nur Optimisten konnten glauben, die Vorverlegung sei der späten Einsicht der Parteioberen zu verdanken, dass eine baldige politische Reform nötig sei. Realisten sahen darin die Absicht, unter den Losungen »Ko...

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