Zum Inhalt der Seite
15.11.2014

Die Bourgeoisie liebt niemanden

In der Berliner Ausstellung über Pier Paolo Pasolini wird dessen Vermächtnis mordsmäßig nivelliert

Von Olaf Brühl
»Già il titolo è cretino!« (Schon der Titel ist doof!) So hat Pier Paolo Pasolini mal einen Artikel über die italienische TV-Sendung »Cantississimo!« überschrieben. »Pasolini Roma« heißt die Ausstellung, die noch bis 5. Januar der Berliner Kulturschickeria im Gropiusbau (einst Kunstgewerbemuseum) recht kunstgewerblich, also »heutig«, die Vita dieses Künstlervulkans zu offerieren vorgibt (besprochen in jW vom 23.9.). Kitschig genug beginnt die »Reise« mit einem Vide...

Artikel-Länge: 4140 Zeichen

Damit unabhängiger Journalismus weiter möglich bleibt: Unterstützen Sie die junge Welt mit einem Abonnement und erhalten Sie Zugang zu allen Analysen, Reportagen und Kommentaren.

Dein Abo zählt!

Bitte einloggen

Gedruckt

Printabo

Sechs mal die Woche: Hintergrund und Analysen, Kultur, Wissenschaft und Politik. Und Samstag acht Seiten extra.

56,90 Euro/Monat Soli: 72,90, ermäßigt: 38,90

Online

Onlineabo

24/7: Sofortiger Zugang zu allen Artikeln und Beilagen. Downloads, Mailausgabe, Features, das ganze Archiv.

30,90 Euro/Monat Soli: 42,90, ermäßigt: 19,90

Verschenken

Geschenkabo

Anderen eine Freude machen: Verschenken Sie jetzt ein Abonnement der Printausgabe.

56,90 Euro/Monat Soli: 72,90, ermäßigt: 38,90