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10.11.2014

Reformillusionen

Wie DDR-Schriftsteller im Herbst 1989 glaubten, Revolution machen zu können

Von Kai Köhler
Schriftsteller verstehen ungefähr so viel von Politik wie Maurer, Bankangestellte oder Supermarktkassierer - manche ziemlich viel und manche jämmerlich wenig. Allerdings vermögen sie ihre Meinungen besser zu formulieren. Auch sehen sie sich mit der schmeichelhaften Erwartung konfrontiert, tiefsinniger als andere Leute zu denken. All das ist normalerweise harmlos. Als besonders handlungsmächtig erleben sich Schriftsteller hingegen in zwei Fällen. Der erste Fall lieg...

Artikel-Länge: 21568 Zeichen

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