Zum Inhalt der Seite

UN: Kaum Geld für Ebola-Bekämpfung

Washington. Die Zahlungen der UN-Mitgliedsstaaten in den Sondertopf zur Bekämpfung der Ebola-Epidemie in Westafrika sind einem US-Zeitungsbericht zufolge bislang weit hinter den Erwartungen zurückgeblieben. Anstatt der von den Vereinten Nationen geforderten eine Milliarde Dollar seien bisher nur 100.000 Dollar eingegangen, berichtete die New York Times am Freitag unter Berufung auf UN-Mitarbeiter. Das Geld stammt demnach von der kolumbianischen Regierung. UN-Generalsekretär Ban Ki Moon hatte die Zahlungen in den Fonds zuvor mit 20 Millionen Dollar beziffert. Hierbei handelte es sich aber um Zusagen, nicht um tatsächlich überwiesenes Geld. (AFP/jW)

→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Erschienen in der Ausgabe vom 18.10.2014, Seite 6, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!