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18.10.2014

»Theater, das ist keine Wahlkampfveranstaltung«

Gespräch mit Thomas Ebermann und Robert Stadlober. Über ihr Konzert-Theater »Der eindimensionale Mensch wird 50«, Herbert Marcuse, die Revolte der sechziger Jahre, die Macht des Weltmarktes, das Dub-Prinzip und das Risiko mitzuscheitern

Interview: Interview: Samuel Stuhlpfarrer
Warum Marcuse? Warum wird der 50. Geburtstag seines Buchs »Der eindimensionale Mensch« auf der Bühne gefeiert? Man hätte doch dieses Jahr genauso gut »Die Dialektik der Aufklärung wird 70« machen können? Thomas Ebermann: Ganz praktisch gesprochen, gehört »Der eindimensionale Mensch« zu meinen fünf Lieblingsbüchern. Irgendwie entlarvt der ganze Marcuse das Bewusstsein von der Trivialität des alltäglichen Hin und Her: Für diese soziale Errungenschaft oder gegen jene ...

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