20.11.1997
Steigendes Fieber bei Ärzten im Osten
Warnung vor dem finanziellen Ruin: Praxen blieben zu
Von Tilo Gräser
Fast alle der etwa 130 Arztpraxen im thüringischen Gera blieben am Mittwoch geschlossen. Für die Patienten bedeutete das lange Wege zu den Ärzten, die den Notdienst absicherten, sowie lange Wartezeiten. Doch das Ganze war keine Schikane, sondern Protest. Die Ärzte in Gera versuchten, wie schon am Montag ihre Kollegen in Weimar, mit der vorübergehenden Schließung auf ihre schwierige wirtschaftliche Situation aufmerksam zu machen.»Es geht so nicht weiter«, erkl...
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