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19.05.2001

Ewige Baustelle

Forschungsreisen ins Bekannte: Die Kurzfilmtage in Oberhausen

Von Michael Girke
Im Jahr 1962 verfaßte eine Gruppe von jungen Regisseuren in Oberhausen ein Manifest. »Opas Kino ist tot, wir glauben an ein neues«, hieß es darin. Der Feind des neuen Kinos war der deutsche Nachkriegsfilm, dessen Gemütlichkeitssucht eine eisige Abgewandtheit von jeder Wirklichkeit verbarg. Die Unterzeichner des Manifests wollten ein anderes Verhältnis zum Film durchsetzen. Eins, das sie bei der französischen Nouvelle Vague abgeschaut hatten, eins, das geprägt war vo...

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