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25.09.2014

Schöner vögeln

Dorothee Ostmeier untersucht die Lockerung der Geschlechtergrenzen in der Liebeslyrik des frühen 20. Jahrhunderts

Von Sabine Kebir
Die Liebe als Grundkonstante des menschlichen Zusammenlebens gehört zu den universal verständlichsten Inhalten der Dichtung. Doch lassen sich an der Liebeslyrik auch die historischen Wandlungen gesellschaftsphilosophischer Diskurse ablesen. Das leistet eine Forschung Dorothee Ostmeiers, die an der Universität von Oregon in Eugene/USA lehrt. In ihrem Buch »Poetische Dialoge zu Liebe, Sex, Gender und Sex im frühen zwanzigsten Jahrhundert« geht sie der Frage nach, ob i...

Artikel-Länge: 8185 Zeichen

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