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18.09.2014

Zu Tode saniert

Bei Karstadt steht eine neue Runde von Personalabbau, Filialschließungen und Gehaltskürzungen an. Wieder einmal soll die »Rettung« vor allem zu Lasten der Beschäftigten gehen

Von Daniel Behruzi
Das Drama bei Karstadt nimmt kein Ende. Wenn die Tarifverhandlungen bei dem traditionsreichen Kaufhauskonzern am morgigen Freitag in Göttingen wiederaufgenommen werden, stehen die üblichen Themen auf dem Programm: Stellenstreichungen, Filialschließungen und ein neuer »Sanierungs-Tarifvertrag«, mit dem die Beschäftigten ein weiteres Mal für den vorübergehenden Erhalt eines Teils ihrer Arbeitsplätze bezahlen sollen. Dabei ist ein ernsthafter Plan zur erfolgreichen Sta...

Artikel-Länge: 6427 Zeichen

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