18.09.2014
Desinteresse und Protest
Analyse. Die Wähler der Landtage in Sachsen, Thüringen und Brandenburg haben die Parteienlandschaft verändert. Allerdings blieb die Hälfte der Stimmberechtigten zu Hause
Von Ekkehard Lieberam
Es waren die ersten Landtagswahlen nach der Bundestagswahl 2013. Insgesamt 7,4 Millionen Wahlberechtigte waren aufgerufen, ihre Landtage zu wählen: in Sachsen am 31. August, in Thüringen und Brandenburg am 14. September. Es waren, wenn man den Umfragen glauben kann, Wahlen in einer Situation ungewöhnlich hoher politischer Zufriedenheit mit den Regierenden in Berlin. Das klingt, betrachtet man den hohen Anteil der erklärten Protestwähler von etwa einem Drittel, die e...
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