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17.09.2014

Opfer zu Tätern gemacht

Nach einem Überfall von Neonazis in Wien stehen die Angegriffenen vor Gericht

Von Michael Bonvalot
Es ist der 27. Oktober 2013, die linke Gewerkschaftsfraktion KOMintern hält gerade eine Sitzung in einem Kulturverein ab. Aus dem Treppenhaus ertönt plötzlich der Ruf: »Da sind Nazis!« Doch kaum hat Gewerkschafter Rudolf F. die Versammlung gewarnt, wird er schon niedergeschlagen. F. erleidet dabei eine Schädelprellung, eine Gehirnerschütterung und eine Platzwunde. Danach dringen rund 30 Neonazis der Hooligangruppe »Unsterblich« in das linke Kulturzentrum Ernst-Kirch...

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