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15.09.2014

Strahlende AKW-Ruine

Abriß des Kraftwerks Stade verzögert sich um Jahre. Radioaktiver Schutt aus Niedersachsen soll in Sachsen ensorgt werden. Widerstand dagegen wächst

Von Reimar Paul
Rund 30 Jahre lang produzierte das Atomkraftwerk im niedersächsischen Stade Strom, Pannen und strahlenden Müll. 2005 begann der Abriß. Er sollte bis Ende 2014 abgeschlossen, das Kraftwerksgelände an der Elbe bis dahin wieder eine grüne Wiese sein, hatte der Betreiber E.on stets versichert. Jetzt stellt sich heraus: Der Rückbau dauert sehr viel länger. Grund ist stark erhöhte Strahlung im Sockel des Reaktorgebäudes. Der Bereich ist großflächig verstrahlt. Nach Medien...

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