02.08.2014
Leben, Tod und Kino
Man glaubt gar nicht, daß man in Berlin ist, so schön ist es in Rehberge
Von Wiglaf Droste
Für Hanns Zischler
Der Tod kam am 22. Juli zu Regina Poly, neun Tage vor ihrem 72. Geburtstag, was man ihr nicht ansah; im Mai bei der Finissage ihrer Ausstellung »Mit der Schere gezeichnet – Binnenräume« wirkte sie fast mädchen-, ja märchenhaft frisch. Die Bilder der Berliner Landschaftsarchitektin und Scherenschnittkünstlerin sind wunderbare Utopien einer Stadt, die von einem klaren Geist strukturiert wird, der kein Auge beleidigt, sondern Offenheit und Fre...
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