04.07.2014
»Sie nannten uns Untermenschen«
Die »dunklen Bilder« der österreichischen KZ-Überlebenden und Künstlerin Ceija Stojka in einer dreiteiligen Ausstellung in Berlin und Ravensbrück
Von Elena Besukin
Ich war ein unschuldiges Kind von erst elf Jahren, als mich Hitlers Nazis in der Schule verhafteten, verschleppten, mir meinen Namen raubten und mich zu einer Nummer und ihrem Arbeitssklaven machten, mich hungern ließen, schlugen und peinigten. Die Nazis haben meinen Vater ermordet und meinen Bruder. Man hat mir alles genommen, was mir lieb und teuer war. Ich hatte keine Vergangenheit mehr, keine Gegenwart und schon gar keine Zukunft«. Das schrieb Ceija Stojka 1988 ...
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