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16.06.2014

»Vladi« ging in Würde

Ein Blumenmeer, viele Kußhände: Wie sich Berlins langjähriger Ballettchef Vladimir Malakhov am Wochenende nach Tokio verabschiedete

Von Gisela Sonnenburg
Wenn die Liebe zum Tanz einen Namen und eine Gestalt hätte, sie hieße Vladimir Malakhov. Einen »Tänzer mit perfekten Proportionen« nennt Stuttgarts Ballettchef Reid Anderson den Star aus Berlin. Schwanenhals, lange Gliedmaße, schöne Füße … – wenn Malakhov in seiner Jugend damit hochsprang, sah das aus, als würde er fliegen. Hob er nur ein Bein in die Luft, glich das einer Hundert-Grad-Poesie. Noch heute, mit 46 Jahren, ist er biegsam und akkurat, wirkt ...

Artikel-Länge: 5276 Zeichen

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