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07.06.2014

Blutige Handschrift

9. Juni 2004, Terror in Köln: Von Anfang an deuteten Hinweise auf ein Netzwerk hinter dem Bombenanschlag auf die Keupstraße. Im NSU-Prozeß kamen weitere hinzu.

Von Claudia Wangerin
Der Anschlag am 9. Juni 2004 trug die Handschrift von »Combat 18«, dem bewaffneten Arm des Neonazinetzwerks »Blood & Honour«: Der Tatort war eine Einkaufsstraße, die oft und gern »Klein Istanbul« genannt wurde, die Bombe war mit mehreren hundert zehn Zentimeter langen Zimmermannsnägeln gefüllt – offensichtlich darauf ausgelegt, möglichst viele Menschen zu verletzen oder zu töten. Nur durch Zufall starb bei der Explosion vor dem Friseursalon in der Keupstraße n...

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