16.04.2014
Orbán in der Opferrolle
70 Jahre Nazibesatzung: Rechte Regierung relativiert Mitverantwortung Ungarns
Von Ben Mendelson
In Ungarn tobt zehn Tage nach der Wiederwahl von Premier Viktor Orbán der Streit um das Gedenken an die Zeit der NS-Besatzung. Während die nationalkonservative Regierung ein Denkmal eröffnen will, fordert die Opposition, das Vorhaben umgehend fallenzulassen. Indes kursieren erste Gerüchte über das neue Kabinett, das in wenigen Wochen stehen soll.
Der Erzengel Gabriel, der im Zentrum des neuen Denkmals das unschuldige Ungarn symbolisiert, spreizt seine Arme gen Himm...
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