17.03.2014
Teurer Spaß für Putin
Kostspielige Unterstützung – eine Eingliederung der Krim würde für Rußland teuer. Einstweilen Einbußen vor allem auf dem Finanzmarkt
Von Reinhard Lauterbach
Einstweilen sind die Kosten der russischen Volkswirtschaft infolge der Krim-Krise Buchverluste. Am Freitag war die Moskauer Börse auf den niedrigsten Stand seit 2009 gefallen; der Rubel verlor gegenüber dem Dollar innerhalb einer Woche zehn Prozent. Stützungskäufe der russischen Zentralbank haben in dieser Zeit etwa elf Milliarden Dollar gekostet. Bei Devisenreserven, die auf 500 Milliarden Dollar geschätzt werden, sind diese Aufwendungen einstweilen zu verkraften.
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