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20.02.2014
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Weitere verrostete Atommüllfässer
Kiel. Untersuchungen im stillgelegten Atomkraftwerk Brunsbüttel haben den Verdacht auf weitere durchgerostete Fässer mit radioaktivem Abfall bestätigt. In einem unterirdischen Lager der schleswig-holsteinischen Anlage seien 18 Fässer mit starker, teilweise schon die Behälterwände durchdringender Zersetzung entdeckt worden, teilte Kiels Energieminister Robert Habeck (Grüne) am Mittwoch mit. Die Untersuchung war angeordnet worden, nachdem vor etwa zwei Jahren ein erstes korrodiertes Faß in dem unterirdischen Abfallager auf dem Kraftwerksgelände entdeckt worden war. Dort lagern rund 631 Fässer mit schwach radioaktiven Abfällen. Die Inspektionen laufen noch.
(AFP/jW)
(AFP/jW)
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