Zum Inhalt der Seite
18.02.2014

Bashos Basisstationen

Der Blitz des Haiku enthüllt nichts: Auf den Spuren von »Onkel Frosch« durch Tokio

Von Jürgen Schneider
Der 1644 in Ueno, Provinz Iga, geborene, aus einer niederen Samurai-Familie stammende Matsuo Kinsaku alias Matsuo Basho gilt gemeinhin als Meister der Haiku-Dichtung. Dabei hieß diese Dichtung zu Bashos Zeiten »Hokku«, und das, was wir heute unter Haiku verstehen, so der Japanologe Robert F. Wittkamp, »ist ein Produkt des 20. Jahrhunderts, in dem das Haiku einem Internationalisierungsprozeß unterzogen wurde«, wobei auf eine »Essentialisierung der japanischen Kultur ...

Artikel-Länge: 6210 Zeichen

Damit unabhängiger Journalismus weiter möglich bleibt: Unterstützen Sie die junge Welt mit einem Abonnement und erhalten Sie Zugang zu allen Analysen, Reportagen und Kommentaren.

Dein Abo zählt!

Bitte einloggen

Gedruckt

Printabo

Sechs mal die Woche: Hintergrund und Analysen, Kultur, Wissenschaft und Politik. Und Samstag acht Seiten extra.

56,90 Euro/Monat Soli: 72,90, ermäßigt: 38,90

Online

Onlineabo

24/7: Sofortiger Zugang zu allen Artikeln und Beilagen. Downloads, Mailausgabe, Features, das ganze Archiv.

30,90 Euro/Monat Soli: 42,90, ermäßigt: 19,90

Verschenken

Geschenkabo

Anderen eine Freude machen: Verschenken Sie jetzt ein Abonnement der Printausgabe.

56,90 Euro/Monat Soli: 72,90, ermäßigt: 38,90