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01.02.2014

Mit neuen Augen

Sowjetische Architektur aus der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts wird in diesen Jahren neu bewertet. Eines der schönsten Beispiele befindet sich am Sewansee in Armenien

Von Stefan Kehrberg und Jens Malling
Mehrere Jahrzehnte Kalter-Krieg-Stimmung und der darauf folgende marktwirtschaftliche Siegesrausch trugen im Westen lange dazu bei, Vorurteile und Stereotype über die sowjetische Architektur zu festigen. Gängige Klischees waren »langweilig«, »eintönig« und »grau«. Lange bestand keine Interesse, sich damit zu beschäftigen. Reiseführer beschreiben diese Gebäude aus der zweiten Hälfte des 20. Jahrhundert immer noch als etwas, das den Touristen das Sichtfeld verdirbt, b...

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