23.01.2014
»Schade, daß es Gott nicht gibt«
Bewundert, aber nicht gegrüßt werden.Über Georg Paulmichl, Schriftsteller und Maler
Von Anja Röhl
Ich hörte das erste Mal von Georg Paulmichl auf einer heilpädagogischen Fachtagung 2003. Dietmar Raffeiner, Betreuer in einer Behindertenwerkstatt im italienischen Prad (Südtirol), berichtete, er habe ihn als unruhigen Vielredner kennengelernt, der allen auf den Wecker fiel. Als Lösung für seinen Rededrang erwies sich eine zufällig herbeigeschaffte Schreibmaschine. Raffeiner brachte ihm bei, erst Worte, dann Sätze und schließlich Texte zu schreiben. Die Menschen in ...
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