15.01.2014
Zwanghaft ergreifend
Die Einsamkeit von Männern und Frauen in verschiedenen Meeren: »All is lost« und »Diana«
Von Peer Schmitt
Eine Art Abschiedsbrief, von Robert Redford verlesen in tiefer Finsternis, am Rande einer doch recht abgründigen Pfütze (Indischer Ozean): »Verzeihung, ich hatte gehofft, ein wenig mehr zu hinterlassen. Sollte aber nicht sein. Alles ist verloren. Ich bitte um Verzeihung.«
Damit beginnt »All is lost« der zweite Spielfilm von J. C. Chandor. Sein erster Film »Margin Call« (2011) war der Hysterie bzw. den narzißtischen Störungen der mächtigen Börsenmakler gewidmet, und...
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