11.12.2013
Nicht belehren
Aber den Trennungsstrich ziehen: Zum Tod von Gottfried Ensslin
Von Markus Bernhardt
Am Freitag starb Gottfried Ensslin in Berlin-Schöneberg. Mit ihm verliert der linke Flügel der bundesdeutschen Schwulenbewegung einen prominenten Wortführer und die radikale Linke einen wichtigen Ratgeber und Genossen.
Er wurde am 3. März 1946 in Bartholomä auf der Schwäbischen Alb als eines von sieben Kindern geboren. Sein Vater war ein evangelischer Pfarrer. Gottfried politisierte sich während seines Coming-outs als schwuler Mann und in der Auseinandersetzung mi...
Artikel-Länge: 6323 Zeichen


