23.11.2013
Gegen linke Luftkissen
Gesagt, getan: Ein Buch über dänische Maoisten als Bankräuber und »Handwerker der Weltrevolution«
Von Markus Mohr
Im Laufe des Jahres 1974 zogen vier dänische Maoisten nach Frankfurt am Main. Sie waren Mitglieder des Kommunistisk Arbejdskreds (Kommunistischen Arbeitskreises, kurz KAK), der schon 1964 gegründet worden war – als Reaktion auf das Schisma der kommunistischen Weltbewegung 1962, in dessen Folge sich in den Kommunistischen Parteien die China-Anhänger organisierten, um dann meistens eigene Gruppierungen zu initiieren.
Die vier Dänen des KAK lebten ein Jahr in Fr...
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