22.11.2013
Tödliche Zockerei
Studie zur Nahrungsmittelspekulation entkräftet Argumente der Befürworter. Deutsche Bank und Allianz-Konzern behaupten, negative Folgen seien nicht nachweisbar
Von Jana Frielinghaus
Im Dezember 2012 erschien eine Studie, über die viele Medien berichteten – und auf die man sich von interessierter Seite seither gern beruft. Ihre Kernaussage: Der Anteil der Spekulation mit Agrarrohstoffen an der Explosion der Nahrungsmittelpreise bzw. an deren zunehmenden Schwankungen ist zu vernachlässigen. Verfaßt hatte sie ein Team um den Wittenberger Ethikprofessor Ingo Pies.
Am Dienstag präsentierte die Organisation Foodwatch in Berlin eine von ihr in ...
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