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16.11.2013

Hungern gegen System

Seit Wochen protestieren junge Arbeitslose in Madrid und fordern den Rücktritt der Regierung. Ihrem Beispiel wird in anderen Städten Spaniens gefolgt

Von Carmela Negrete
Es begann am 12. Oktober, dem spanischen Nationalfeiertag. Jorge Arzuaga, ein 25jähriger Ingenieur aus Bilbao, trat in einen unbefristeten Hungerstreik – nicht irgendwo, sondern an der Puerta del Sol, dem zentralen Platz der Hauptstadt Madrid. Er habe zwei Wege für Protest gesehen, erklärte er damals: »Hungerstreik oder Gewalt«. Er entschied sich für den friedlichen Weg, fordert den Rücktritt der Regierung und vorgezogene Neuwahlen. In den vergangenen Tagen s...

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