14.11.2013
Anfang der Aussöhnung
Myanmars Regierung trifft erstmals mehrere Vertreter bewaffneter Gruppen
Von Hilmar König, Neu-Delhi
Die nationale Aussöhnung in Myanmar steckt noch in den Kinderschuhen. Die 2010 eingeleitete Übergangsphase von rigoroser Militärdiktatur zu vorsichtiger Demokratisierung hat sich auf das Verhältnis der Machthaber zu den ethnischen Minderheiten bislang nicht ausgewirkt. Die von General Aung San geleitete Panglong-Konferenz im Jahre 1947, an der neben Vertretern der Bamar (Burmesen), die heute knapp 70 Prozent der gut 50 Millionen Einwohner ausmachen, auch Chin, Kachi...
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