11.11.2013
Schalldämpfer (96)
Von Wiglaf Droste
Herrlich ist es, den mürben Leib zwischen die Laken hinzustrecken, den Geruch frischer Bettwäsche in die Nüstern einzusaugen und wohlig die Gräten zu recken. Und dann liest noch jemand etwas vor? Einer, der das kann? O ja!
Kaum lag ich im Hotelbett in Thun, durchfledderte ich im Geiste die Schatzkammern meines Hörbuch-Portefeuilles. Wer sollte mich heute in den Schlaf lesen? Harry Rowohlt, der den von ihm selbst übersetzten Klassiker »Die grüne Wolke« von Alexander...
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