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04.11.2013

Doch was nicht wahr ist, baut keine Brücken

Ein russischer Historiker hat mit einem Rückblick auf die Wehrmacht viel Phantasie bewiesen. Seiner Karriere hat das nicht geschadet

Von Kurt Pätzold
Ein Bürger dieses Landes, nennen wir ihn Max Meier, entdeckte in einer russischen Zeitschrift aus dem Jahre 2002 einen bebilderten Artikel über die Ausstellung »Verbrechen der Wehrmacht. Dimensionen des Völkermords 1931–1944«. Die war ab 1995 in vielen deutschen Städten gezeigt worden und hatte Debatten bis in den Bundestag ausgelöst. Verteidiger jenes verlogenen Bildes der Wehrmacht, das sie – im Unterschied zu SS und Waffen-SS – an Verbrechen in ...

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