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02.11.2013

Normalität Rassismus

Ausgrenzende Erfahrungen gehören an deutschen Schulen zum Alltag. Die Betroffenen werden häufig als »lernbehindert« eingestuft und an Sonderschulen geschickt

Von Conrad Wilitzki
Ein Mädchen wechselt mit 13 Jahren die Schule. Die Klassenkameraden tragen ihr in ein »Abschiedsbuch« Grüße, Erinnerungen und Gedichte ein. Ein Junge malt sie jedoch als Karikatur: Eine Schwarze in zerrissenen Kleidern, mit dicken Lippen und Knochen in den Haaren. Weder die Mitschüler, noch die Eltern des Mädchens nehmen Anstoß daran. »Rassismus beim Namen zu nennen, ist in Deutschland immer noch ein Tabu«, sagte Sharon Otoo von der »Initiative Schwarze Menschen in ...

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