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30.10.2013

»Kein Cent für über 400 Stunden harter Arbeit«

Rumänische Wanderarbeiter werden in der BRD systematisch ausgeplündert. Kaum »saubere« Großbaustellen. Ein Gespräch mit Frederic Raue

Interview: Gitta Düperthal
Frederic Raue ist ­Arbeitsrechts­anwalt in Frankfurt am Main Sie vertreten osteuropäische Wanderarbeiter, die hierzulande zu Hungerlöhnen beschäftigt sind. Wie ist deren Arbeits- und Wohnsituation? Fast alle meine Mandanten kommen aus Rumänien, sie arbeiten mit Werkverträgen für 900 bis 1300 Euro pro Monat. Das ist ein Vielfaches dessen, was sie in ihrer Heimat bekämen, es liegt aber unter dem hier gültigen Mindestlohn auf dem Bau. Meist wohnen sie zu mehreren in ei...

Artikel-Länge: 4280 Zeichen

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