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Erdbeben auf den Philippinen

Manila. Bei einem schweren Erdbeben auf den Philippinen sind mindestens 77 Menschen ums Leben gekommen. 159 wurden am Dienstag auf den Visayas-Inseln verletzt, wie die Behörde für Katastrophenschutz mitteilte. Das Beben hatte eine Stärke von 7,2. Es passierte um 8.12 Uhr Ortszeit (2.12 Uhr MESZ) 630 Kilometer südöstlich der Hauptstadt Manila auf der Insel Bohol, unweit der Ortschaft Carmen. Die Insel hat 1,3 Millionen Einwohner. Die Region Zentral-Visayas ist ein beliebtes Touristenziel mit rund drei Millionen Besuchern im Jahr.

Die Schäden waren erheblich: Mehrere historische Kirchen wurden schwer beschädigt, riesige Felsbrocken krachten auf Straßen und lösten Erdrutsche aus, Brücken wurden unpassierbar und Dächer und Mauern stürzten ein, berichtete die Katastrophenbehörde vor Ort.

(dpa/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 16.10.2013, Seite 6, Ausland

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