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16.10.2013
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Greenpeace-Kritik an russischer Justiz
Hamburg. Die Umweltorganisation Greenpeace will sich nach der Inhaftierung von 30 Aktivisten nicht von der russischen Justiz einschüchtern lassen. »Die Situation ist ernst, und wir sind sehr besorgt, sagte Brigitte Behrens, Geschäftsführerin von Greenpeace Deutschland, am Dienstag in Hamburg. Die Kampagne gegen die kommerzielle Ausbeutung der Ölvorkommen in der Arktis werde jedoch fortgesetzt, ebenso wie zahlreiche Solidaritätsaktionen. Behrens fügte hinzu, Greenpeace bemühe sich, die Aktivisten auf Kaution freizubekommen. Das werde jedoch von der russischen Justiz mit Hinweis auf eine mögliche Fluchtgefahr abgelehnt. Die 28 Greenpeace-Aktivisten und zwei Journalisten waren vor knapp einem Monat in Haft genommen worden, nachdem sie versucht hatten, ein Transparent an einer Ölplattform des russischen Konzerns Gasprom zu befestigen. (dpa/jW)
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