Zum Inhalt der Seite
14.09.2013

»Es gab eine Täter-Opfer-Umkehrung«

Gespräch mit Kutlu Yurtseven. Über den NSU-Anschlag auf die Kölner Keupstraße, Vorturteile und Verdächtigungen, über Nazis und Verfassungschutz, Angst und Antifa

Interview: Das Gespräch führte Markus Mohr
Am 9. Juni 2004 gab es in der Kölner Keupstraße einen Bombenanschlag, bei dem 22 Menschen verletzt wurden. Damals gab es auch rassistische Spekulationen über die Urheber, die in Migrantenkreisen vermutet wurden. 2011 stellte sich heraus, daß die Nazis des NSU dafür verantwortlich waren. Sie lebten damals in der Nähe der Keupstraße.Welche Erinnerung haben Sie an den Anschlag und die Zeit danach? Ich habe in der Holweider, einer Nachbarstraße, gelebt. Faktisch war ich...

Artikel-Länge: 11665 Zeichen

Damit unabhängiger Journalismus weiter möglich bleibt: Unterstützen Sie die junge Welt mit einem Abonnement und erhalten Sie Zugang zu allen Analysen, Reportagen und Kommentaren.

Dein Abo zählt!

Bitte einloggen

Gedruckt

Printabo

Sechs mal die Woche: Hintergrund und Analysen, Kultur, Wissenschaft und Politik. Und Samstag acht Seiten extra.

56,90 Euro/Monat Soli: 72,90, ermäßigt: 38,90

Online

Onlineabo

24/7: Sofortiger Zugang zu allen Artikeln und Beilagen. Downloads, Mailausgabe, Features, das ganze Archiv.

30,90 Euro/Monat Soli: 42,90, ermäßigt: 19,90

Verschenken

Geschenkabo

Anderen eine Freude machen: Verschenken Sie jetzt ein Abonnement der Printausgabe.

56,90 Euro/Monat Soli: 72,90, ermäßigt: 38,90