28.08.2013
Kompromiß in Tunesien
Regierende Ennahda-Partei stellt Dialog mit der Opposition, eine neue Verfassung und Neuwahlen in Aussicht
Von Gerrit Hoekman
In Tunesien ebbt der Protest gegen die islamisch-konservative Regierungspartei Ennahda offenbar ein wenig ab. Zwar kamen auch am Wochenende wieder über 10000 Menschen in Tunis zusammen, doch es waren deutlich weniger als in den Wochen zuvor, als Hunderttausende den Rücktritt der Islamisten und Neuwahlen forderten. Die Massendemonstrationen hatten begonnen, nachdem am 25. Juli der linke Oppositionspolitiker Mohammed Brahimi vor seinem Haus von Attentätern erschossen ...
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