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24.08.2013

Kein Grund zum Feiern

Zum 50. Jahrestag des »Marsches auf Washington« versuchen Martin Luther Kings einstige Gegner, ihn zum stummen Popanz zu machen. Grauenhafte Gegenwart vieler Schwarzer in den USA wird verdrängt

Von Mumia Abu-Jamal
Bald werden Fernsehprogramme und Zeitungen wieder grobkörnige Schwarzweißfotos und -filme zeigen, und Radios werden von alten knisternden Tonbändern die Rede von Martin Luther King ausstrahlen, in der er ausrief: »Ich habe einen Traum«. Anlaß für das Medienspektakel sind die heuchlerischen Feierlichkeiten zum 50. Jahrestag des »Marsches auf Washington« am 28. August 1963. Das Bedauerliche an solchen Veranstaltungen ist, daß sie kristallklar zeigen, wie schlecht die ...

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